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Hallo du, ja genau du, es freut mich dass du dir ein paar Minuten Zeit nimmst hier vorbei zugucken. Über Kommentare und GB-Einträge freue ich mich immer ganz besonders




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Aly & Rave eine RPG-Love-Story Part I

Es wurde Zeit, die hier mal zu veröffentlichen, aber Achtung, man braucht Zeit um alles zu lesen^^
Diese Geschichte wurde von mir und einer Freundin in einem Rollenspiel-Forum geschrieben. Der männliche Part hat jeweils meine Freundin geschrieben, der weibliche Part ist von mir.

Viel Spass beim Lesen






Achtung diese Texte sind im Rpg- Netzwerk registriert! Es ist verboten davon etwas zu kopieren. Die Rechte gehören alleine den Verfassern, also mir und Sonja.
Sollte ich irgendwo eine Kopie dieser Posts oder auch nur Textzeilen davon finden, werde ich nicht davor zurück schrecken dies strafrechtlich zu verfolgen!




Schon als er aus der Lounge trat konnte er sehen, dass die Show noch nicht vorbei war. Ganz im Gegenteil, es schien grad erst richtig loszugehen. Als er sich einen Platz suchte, fiel sein Blick kurz auf Mike, der gerade mit einem der Mädchen beschäftigt war. Aber nein, er hatte jetzt keine Lust sich mit ihm auseinander zu setzen. So setzte er sich also, ein paar Tische entfernt und richtete seine Aufmerksamkeit auf das Geschehen auf der Bühne. Er sah sich gerne schöne, makellose Körper an, und die beiden Tänzerinnen wussten die ihren gekonnt in Szene zu setzen. Als eine Bedienung vorbei kam, bestellte er noch einen Scotch. Das Gespräch mit Jesse wischte er bei Seite. Es war zwar ganz interessant gewesen, aber nicht so, dass er jetzt noch wer weiß wie lange darüber nachdenken musste. Schon gar nicht, wenn sich zwei ausgesprochen hübsche Frauen unweit von ihm entblätterten.

Aber er sollte nicht dazu kommen, weder das Ende der Show, noch seinen Scotch richtig zu genießen. Das Mädchen, welches da mehr oder weniger zielstrebig auf ihn zukam, sah so aus, als wisse sie nicht genau, ob sie das, was sie ihm sagen wollte, gut oder schlecht für sie war. Rave ließ die Kleine nicht aus den Augen, die offensichtlich noch zögerte. Doch dann setzte sie ihren hübschen Hintern doch noch in Bewegung und kam zu ihm herüber. Rave kramte in seinem Gedächtnis nach einem Namen für das fein geschnittene Gesichtchen und den dunklen Haaren. Elly … Penny? Er runzelte unwillkürlich die Stirn. EllyPenny setzte sich auf die Lehne seines Sessels und lächelte ihn verführerisch an, aber Rave erkannte den leicht nervös flackernden Blick. Sie war nicht hier, um ihm ihre Dienste anzubieten, sondern um ihm etwas mitzuteilen. „Hi Rave …“ „Hi … Penny?“ Ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, hatte er sich für den falschen entschieden, aber sie gab sich sichtlich Mühe, das nicht zu deutlich zu zeigen. „Eigentlich sollte ich dir jetzt böse sein Rave … weil du meinen Namen vergessen hast.“ tadelte sie ihn sanft. Innerlich rollte er mit den Augen. Er hatte jetzt keine Lust auf solche Spielchen. „Ja, ja … was willst du? Du willst mir doch etwas sagen.“ Im ersten Moment glaubte er, sie wollte es abstreiten, anscheinend hatte sie sich ein wenig mehr erhofft. Aber Rave machte ihr da einen Strich durch die Rechnung.

Mit einem leicht säuerlichen Lächeln rückte sie dann endlich mit der Sprache heraus, auch wenn Rave kaum glaubte, dass es ihn sonderlich interessieren würde. „Okay … deine Freundin … diese Aly …“ Aly? Jetzt horchte er doch auf. Wie kam Elly, wenn sie denn jetzt so hieß, gerade auf Aly? „ … jedenfalls habe ich sie vor einer Weile in einer der Privat-Loungen verschwinden sehen.“ Aly war hier? Er zog eine Augenbraue hoch. „Und sie war nicht allein.“ Elly machte es sichtlich Spaß, ihn auf die Folter zu spannen. Aber Rave spürte schon eine dumpfe Wut in sich aufsteigen. Was machte Aly hier? Sie hatte ihm gesagt, sie hätte heute etwas anderes vor. „Mit wem?“ fragte er gefährlich leise. Aly gehörte zu ihm, war sein Mädchen, hatte mit ihm hier zu sein, und nicht mit jemand anderem in einer der Loungen zu verschwinden. Elly lächelte triumphierend und Rave wusste jetzt schon, dass ihm ihre Antwort überhaupt nicht gefallen würde.

„Ezra van Catwin.“ Raves Kopf fuhr herum und er durchbohrte Elly förmlich mit seinem Blick. Die lächelte nun gar nicht mehr und war wohl nicht mehr davon überzeugt, dass es eine gute Idee gewesen war, Rave davon in Kenntnis zu setzen. „Bist du dir sicher?“ fragte er mit mühsam unterdrücktem Zorn. Sie nickte zögerlich, in vollem Wissen, dass es für sie wirklich besser wäre, wenn sie sich nicht täuschte. Mit einer schnellen, fließenden Bewegung stand Rave auf und wollte schon zu den Loungen gehen, als in Ellys Stimme zurückhielt. „Du kommst nicht rein … sie werden wohl nicht so blöd gewesen sein, die Tür offen gelassen zu haben.“ Da hatte sie recht. Er stockte und drehte sich schnell wieder um, in seinen Augen loderte ein gefährliches Feuer. „Dann besorg mir den Zweitschlüssel.“ Beinahe erschrocken schüttelte Elly den Kopf. „Nein, das kann ich nicht machen.“ Er trat wieder zur ihr, ganz nah. „Oh doch, das kannst du, denn sonst siehst du gleich, was ich alles kann.“ Kein Zweifel, wenn es sein müsste, würde er sogar die Tür eintreten. Aly gehörte ihm, niemand hatte das Recht sie anzufassen. Und schon gar nicht Ezra. Welcher Teufel hatte sie nur geritten, sich ausgerechnet mit ihm einzulassen?

Elly war nun auch zu der Überzeugung gekommen, dass ein Rave mit Schlüssel weniger gefährlich war, als ein Rave ohne Schlüssel. „Okay … komm mit.“ lenkte sie ein, und ging mit ihm zur Bar. Dort huschte sie hinter die Theke, wechselte ein paar Worte mit einem der Barkeeper, der ihr dann aus einer Schublade einen Schlüssel reichte. Mit einem etwas unglücklichen Gesichtsausdruck gab sie ihm das kleine blinkende Ding. „Hier … aber bitte Rave, mach keinen Unsinn.“ Er machte sich nicht einmal die Mühe darauf zu antworten, sondern drehte sich einfach um, und schritt nun mit dem Schlüssel zu den Privat-Loungen.

Die Bezeichnungen, die ihm gerade für Aly durch den Kopf gingen, waren für diese alles andere als schmeichelhaft. Wieso tat sie das? Er war weit davon entfernt die Fehler bei sich zu suchen, also richtete sich sein Hauptzorn gegen Ezra. Nein, Aly war mit Sicherheit nicht unschuldig an dem, was hoffentlich noch nicht geschehen war, denn ihm war wohl bewusst, dass ich hinter dem hübschen Gesicht und den blonden Haaren auch ein eigener Wille versteckte, auch wenn er das zu Weilen zu vergessen pflegte. Trotzdem war sein Zorn auf Ezra größer. Denn auch dieser war sich bewusst, wer Aly war, das Aly für ihn Tabu sein sollte. Aber wenn er mit dieser offensichtlichen Provokation anfing, dann würde Rave auch mit einer entsprechenden Reaktion nicht warten lassen.

Kurz kam ihm der Gedanke, dass die ganze Aktion auch ein Fake sein konnte, eine Falle. Vielleicht saß Ezra mit gezückten Pistolen auf der Couch, in freudiger Erwartung ihm eine Kugel in den Schädel zu jagen. Aber so dumm würde Ezra nicht sein, ihn hier im Club zu erledigen. Ihre Feindschaft war kein Geheimnis, es dürfte ihm schwer fallen, eine plausible Erklärung dafür zu finden. Und Mord war selbst an einem Ort wie diesem nicht gern gesehen.

Nach nur wenigen Augenblicken hatte er die Loungen erreicht. Auch wenn er wusste, dass die Tür vermutlich verschlossen war, riss er an jeder Klinke, die ihm in die Finger kam. Die meisten der Loungen waren leer. Nur zwei waren abgeschlossen. Ein Blick auf das an dem Schlüssel befestigte Kennzeichen sagte ihm, dass er sich der linken Tür zuzuwenden hatte. Vorausgesetzt, Elly hatte ihn nicht verarscht, aber das war höchst unwahrscheinlich. Ohne jegliches Feingefühl rammte er den Schlüssel in das Schloss, hörte den Schlüssel auf der anderen Seite zu Boden fallen. Schnell hatte er den Schlüssel herumgedreht und die Tür aufgemachte.

Und da saß sie. Aly. Ihre Hände fuhren über Ezras Rücken, während dieser seine dreckigen Pfoten auf ihre Taille gelegt hatte. Aber nein, er würde weder Aly noch Ezra den Triumph geben, sich jetzt hier als eifersüchtiger Liebhaber aufzuspielen. Beinahe vollkommen gelassen stand er in der Tür, und blickte die beiden stumm an. Aber unter der Fassade brodelte es. Ja, er war eifersüchtig, und wie. Am liebsten würde er sich auf Ezra stürzen und ihn eigenhändig erwürgen, um anschließend Aly mit äußerst überzeugenden Argumenten klar zu machen, dass so etwas nie wieder vorkommen würde. Und Aly würde das sicherlich erkennen. Sie kannte ihn zu gut, um den lodernden Zorn in seinen Augen nicht zu sehen, und das unterdrückte Beben seiner zur Faust geballten Hand.

Er drehte seinen Blick ein wenig, sah nun nur noch den verhassten Ezra an. „Verschwinde.“ forderte er ihn mit ruhiger Stimme auf. Um ihn würde er sich später kümmern, soviel war sicher. Und Ezra würde das wissen. Verschwinde, wenn dir dein erbärmliches Leben etwas wert ist! Jetzt erstmal wollte er sich um Aly kümmern. Nein – schlagen würde er sie nicht, das hatte er noch nie getan, und würde es, wenn es sich irgendwie vermeiden ließ auch niemals tun. Rave schlug keine Frauen. Nicht, dass das, was er sonst so auf Lager hatte, unbedingt besser gewesen wäre.

Als die Tür mit einem Ruck aufgerissen wurde, hatte Ezra vor Schreck schnell seine Hände zurückgezogen und sich der Tür zugewandt. Rave. Ezra zog scharf die Luft ein. Er hatte zwar damit gerechnet, dass Rave das hier erfahren würde und wenn nicht hätte er sicherlich selbst nachgeholfen, aber das er sie erwischte… nein das war nicht Ezras Plan gewesen. Und er wusste, wie verdammt schief das jetzt laufen könnte. Ein gekränkter Liebhaber war noch um einiges schlimmer als Rave allein. Trotzdem huschte ein knappes arrogantes Grinsen über Ezras Gesicht. Ja, Ezra war wirklich von dieser Gelassenheit etwas eingeschüchtert und doch bereitete es ihm Genugtuung. Ob Rave es zeigte oder nicht, er musste verflucht sauer sein. “Verschwinde…“ ertönte jetzt die ruhige Stimme von Rave.

Und Ezra nickte nur. Langsam stand er auf, nahm sein Hemd, welches er vorher ausgezogen hatte. Doch ließ er sich mit purer Absicht Zeit. Knopf für Knopf und richtig sorgfältig Knöpfte er sein Hemd zu, ohne Rave dabei nicht anzusehen. Dieser schien eine ziemlich gute Beherrschung zu besitzen und Ezra verschaffte es nur noch mehr Freude, diese beherrschte Art bis an die Grenze zu treiben. Als er dann endlich fertig war, hob Ezra seine Pistole auf und steckte sie zu der zweiten in den hinteren Hosenbund. Die übrig gebliebenen ‚Materialien’ von der Drogeneinnahme sammelte Ezra ebenfalls gemütlich auf, steckte sie in die Innentasche seine Jacketts um sich jenes schließlich über zu ziehen. Die leeren Spritzen und den anderen Kram ließ Ezra liegen. Sollte sich doch jemand anderes darum kümmern. Langsam ging er nun auf Rave zu, drehte sich vor ihm jedoch noch einmal nach Aly um. „Man sieht sich…“ Ezra zwinkerte ihr noch zu, jedoch nicht ohne Rave kurz darauf noch anzusehen. Er klopfte ihn auf die Schulter, wie es normalerweise nur unter Freunden üblich war. „Bis gleich.“ sagte er leise und verschwand schließlich aus der Lounge. Dass Rave noch mit ihm abrechnen würde war Ezra vollkommen klar.

Aly bemerkte erst gar nicht dass die Tür aufgerissen wurde. Erst als Ezra nun seine Hände, wie sie fand viel zu schnell, zurückzog, sah auch sie zur Tür. Rave stand da und auf den ersten Blick schien er die Ruhe selbst zu sein, doch sie kannte ihn zu gut und wusste dass es in ihm brodelte, dies verrieten alleine schon seine Augen. Doch weshalb verrieten sie nicht. War es weil er Aly dabei erwischt hatte einen andern Kerl zu küssen, oder war es weil es Ezra war? Insgeheim hoffte sie auf das Erste.

Das Ezra nun, tatsächlich in Ruhe sein Hemd anzog und Raves Auforderung zu verschwinden einfach so nachkam, wurmte nun allerdings Aly etwas, auch wenn Ezra dies in einer derart provokativen Langsamkeit tat, hatte sie irgendwie doch mit etwas Gegenwehr von ihm gerechnet. Allerdings, sie war sich sicher, Ezra würde dies, genauso wenig wie Rave, nicht einfach so auf sich sitzen lassen.

Als er die Lounge schließlich, nachdem er ihr noch zugezwinkert hatte und Rave nur alleine mit dem Klopfen auf dessen Schulter nochmals provozierte, lächelte Aly ihm leicht zu, vermied es aber etwas auf seine Bemerkung hin zu sagen. Besser Raves Zorn nicht noch mehr schüren, weshalb ihr Lächeln daraufhin auch gleich wieder verstarb, als sie zu Rave sah. Dies allerdings nun wieder ohne eine Gefühlsregung zu zeigen.
Sie zupfte ihr Top etwas zurecht und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Dann nahm sie sich eine Zigarette, zündete sich diese an und wartete ruhig darauf was nun kommen würde.

Wenigstens hatte Ezra den Anstand, Raves Aufforderung nachzukommen. Wenn auch lange nicht mit der gebotenen Eile, die Rave gerne gesehen hätte. Falls Ezra vorgehabt hatte, ihn mit dieser Art noch weiter zu provozieren, dann war ihm das auf ganzer Linie gelungen. Nur am Rande bemerkte er das gebrauchte Drogenbesteck auf dem Tisch, speicherte es unbewusst ab, um später vielleicht noch mal darauf zurück zu kommen. Ezra nicht sein arrogantes Lachen aus dem Gesicht zu schneiden, kostete Rave doch beinahe mehr Selbstbeherrschung, als dieser bereit war aufzubringen. Und das wiederum war schlecht für Ezra … und für Aly.
Dennoch ließ er sich zu keiner weiteren Reaktion herab, verwendete alle Energien darauf, sich nicht dem Drang hinzugeben, sich so aufzuführen, wie er es sich gerade vorstellte. Mit bohrendem Blick verfolgte er jede seiner Bewegungen.

Und dann wäre Raves Selbstbeherrschung beinahe doch noch zum Teufel gegangen. Dass er sich von Aly verabschiedete, hatte er ja noch geahnt, an Ezras Stelle wäre er an dieser Stelle vielleicht sogar noch etwas weiter gegangen, er hätte sich vermutlich noch zu einem Kuss hinreißen lassen. Trotzdem war es gut, dass er Alys Lächeln nicht sah, mit welchem sie Ezra bedachte. Doch dass dieser auch noch die Dreistigkeit besaß, ihn in diesem Zustand zu berühren, ihm auf die Schulter zu klopfen, dass war beinahe mehr, als er verkraften konnte. Pure Mordlust flackerte in seinem Blick auf, als er ihm ein leises: „Worauf du dich verlassen kannst …“ nach flüsterte. Sein Blick blieb einige Sekunden an der ins Schloss fallenden Tür hängen, ehe er sich wieder Aly zuwandte.

Als er sah, wie seelenruhig sie sich eine Zigarette anzündete, und der Dinge harrte, die da kommen würden, flammte noch einmal eine Welle des Zorns in ihm auf. „Zufrieden?“ fragte er kalt, während er mit langsamen Schritten auf die Couch zutrat. Allerdings nicht nah genug an Aly heran, als dass er sie mit einer Armlänge erreicht hätte. Das Verlangen sie zu schlagen war groß, sie solange zu schütteln, bis wimmernd am Boden lag, aber das würde er nicht tun. Nein, diese Art von Zorn gestand er sich nicht zu, nicht für Aly.

Mit ruhigem Blick, wenn innerlich auch aufgewühlt, sah sie ihn an. Selten hatte sie solchen Zorn in seinen Augen gesehen. Zumindest nicht ihr gegenüber.
Doch sie hatte keine Lust ihre Rolle, die sie eben bei Ezra abgelegt hatte, für ihn nun wieder weiter zu führen.
Zumal sie schon gar nicht einsah, das sie vielleicht einen Fehler gemacht hatte. Sie hatte nie irgendeinen Fehler gemacht wenn es um Rave ging. Hatte immer alles gemacht was er verlangt hatte. Und wenn dies nun einer sein sollte, dann sicher nicht ihrer, sondern seiner. Er hatte sie buchstäblich in die Arme eines Anderen gedrängt, auch wenn ihm das nicht bewusst zu sein schien.

"Keine Ahnung," erwiderte sie nun, "bist es du denn wenn du einer dieser Tussen hier gefickt hast?" Ok, nun hatte sie ihn wirklich provoziert. Aber sie war es einfach langsam Leid immer auf den Mund zu sitzen und zu kuschen. Was nun? Dass er sie schlagen würde glaubte sie nicht. Er hatte sie noch nie geschlagen. Allerdings hatte sie ihn auch noch nie so gereizt. Oder würde er sie nun einfach wieder auf die Straße stellen? Nur, wenn er dies machen würde, konnte er sich doch vorstellen dass sie, mit ihrem „Rang“, den sie in dieser Szenen nun hatte, schnell einen anderen, vielleicht sogar Ezra, finden würde, der sie aufnehmen würde. Und wäre es nur um Rave damit eins auszuwischen.

Beinahe hätte Rave gelacht. Obwohl seine Augen immer noch zornig funkelten, verzogen sich seine Lippen zu einem hämischen Grinsen. Was um Himmelswillen versprach sie sich von solch einer Antwort? „Ja, bin ich.“ antwortete er, während sich seine immer noch zur Faust geballte Hand nun zu entspannen begann. Er drehte sich um, ging zurück zur Tür, hob den einen Schlüssel vom Boden auf, schloss die Tür ab, und steckte sich beide Schlüssel in die Hosentasche. Aly würde diesen Raum nicht eine Minute eher verlassen, als es ihm recht war.
Als er zurückkam, und sich unweit von Aly entfernt auf das Sofa niederließ, hatte er sich wieder vollkommen unter Kontrolle, er war entspannt und das zornige Funkeln war einem spöttischem Glitzern gewichen.

„Warum? Warum mit Ezra? Willst du mir eins auswischen? Willst du, dass ich dich rausschmeiße? Das hättest du wirklich leichter haben können.“ Ein Wort, und er hätte sie gehen lassen. Er war sich nicht bewusst, den Eindruck gemacht zu haben, dass er sie gefangen hielt. Dies war auch nicht seine Absicht gewesen. „Was würdest du dann tun? Zu ihm gehen? Oh Aly …“ Er machte beinahe ein bekümmertes Gesicht, aber der grinsende Mund machte den Eindruck zunichte. „Ich bin mir sicher, du würdest dich vor Angeboten kaum retten können.“ Wer würde sich schon die Chance entgehen lassen, ihm einen reinzuwürgen? Aber das würde nicht lange anhalten. Eine abgelegte Freundin war nichts, was man sich lange hielt. Eben nur so lange, bis der Gegner sich damit nicht mehr beeindrucken ließ. Und er war sich ziemlich sicher, dass auch Aly das bewusst war. Zwei-, vielleicht sogar dreimal, je nach Einsatz, würde sie sich so vielleicht durchmogeln können, und dann?

„Glaubst du, dass es dir bei einem anderen besser geht? Bei einem wie Ezra?“ Er schüttelte den Kopf. „Weißt du wo du landen wirst, wenn du dich an diesen erbärmlichen Junkie wendest? Auf der Straße …“ …dort, wo du her gekommen bist. Ezra war einer von den Typen, die noch weniger Gefühl hatten, als Rave. Und das war das einzige, was Rave an ihm bewunderte. Ezra würde, wenn es ihm in den Kram passte Aly höchst persönlich zum schäbigsten Ort fahren, und mit Vergnügen zusehen, wie sie dort langsam verreckte, wenn er sich überhaupt soviel Zeit nahm. Und das war etwas, was Rave so nicht tun könnte. Wenn sie von alleine ging, dann war es ihre eigene Schuld, aber so sehr ihn das auch ärgerte, so hatte er sich mit den Wochen doch an Aly ... gewöhnt? Ja, gewöhnt. Warum auch immer, denn dieses Weib machte es ihm immer öfter alles andere als leicht. Den Großmut, der ihn damals dazu veranlasst hatte, sie mit zu nehmen, hatte er schon oft verflucht.

„Ja, bin ich.“ Definitiv nicht die Antwort, die sie hatte hören wollen. Aber sie war ja selbst schuld, was fragte sie ihn ja auch so doof etwas, was sie ja eigentlich wusste. Sie stand auf, "Also, dann wär ich es wohl auch gewesen, wenn du uns nicht zuvor gekommen wärst," schmollte sie nun beinahe schon.

Sie wollte schon Anstallten machen einfach zu gehen als Rave die Tür zuschloss und die Schlüssel einfach einsteckte. Damit hatte sie nun allerdings nicht gerechnet. Eher hatte sie damit gerechnet dass er sie irgendwie schreiend zum Teufel gejagt hätte. Sie setzte sich wieder und zog nun doch etwas nervöser an ihrer Zigarette als Rave sich nun auch setzte und sie fragte weshalb mit Ezra. Weshalb? Ja verdammt noch mal merkte er den immer noch nicht weshalb? "Wieso?" wiederholte sie seine Frage, "Verdammt Rave. Mir ist Ezra doch so etwas von scheißegal, jeder andere Typ ist mir so was von egal. Wieso denkst du bin ich noch bei dir? Sicher, du gibst mir alles was eine Frau sich wünschen würde, du hast mich von der Straße...vom sicheren Tod dort geholt ...Wieso? Wieso hast du das gemacht? Du beweist mir doch tagtäglich dass du genug Frauen haben kannst, wieso also?" Fertig war es mit ihrer Beherrschung und sie musste sich ernsthaft bemühen die Tränen zurückzuhalten. Nicht weil sie ihn beeindrucken wollte, sie würde ihn auch nicht mit Tränen beeindrucken das wusste sie. Aber sie wollte einfach nicht zulassen ihre Gefühle ganz raus zulassen.

Er wusste genau so gut wie sie das sie niemals ernsthaft darüber nachdenken würde zu Ezra oder sonst wem zu laufen. Denn, und das wusste sie auch, Ezra hatte sie nur geküsst um Rave eins auszuwischen. Nicht mehr und nicht weniger. Auch wenn er nun ein anderes Bild von ihr haben würde, so war sie ihm im Endeffekt doch so egal wie alle anderen Frauen hier.

Sie senkte ihren Blick nun, " Scheiße Rave, weist du weshalb? Weshalb ich das gemacht habe? Weshalb ich nicht längst weg bin? Nicht weil ich Angst habe wieder dort zu landen wo ich war...weil ich dich verdammt noch mal ...liebe." So nun war es raus. Sie zog wieder an ihrer Zigarette bevor sie diese fahrig im Aschenbecher ausdrückte. Vermied es aber ihn anzusehen. Nicht weil sie ihn nicht ansehen wollte, sondern weil sie nicht wollte das er in ihre Augen sehen konnte, die nun doch feucht waren.

„Scheißegal …jeder andere Typ … bin ich noch bei dir … längst weg bin … nicht weil ich angst habe …weil ich dich … liebe.“ Das war ein Geständnis, mit welchem er nun wahrlich nicht gerechnet hatte. Dabei war das eine wirklich nahe liegende Erklärung, denn Rave war nun mal ein Arsch, und deshalb hatte Aly es wirklich schon sehr lange bei ihm ausgehalten. Stellte sich nun allerdings die Frage, wie es passieren konnte, dass sie sich ausgerechnet in ihn verliebt hatte.

Jedenfalls hatte sie es mit ihrer Ehrlichkeit geschafft, allen Spott aus seinem Gesicht zu vertreiben. Durch sein, durchaus als fassungslos zu bezeichnenden Gesichtsausdruck, flackerte einen winzigen Moment so etwas wie Unsicherheit. Ein Ausdruck, den selbst Aly wohl kaum jemals bei ihm gesehen haben dürfte. Doch schnell hatte er wieder sein normales Gesicht herausgekramt. Nein, Liebe kam nicht in Frage. Wie hatte er das noch so schön formuliert gehabt? Liebe war ein Luxus, denn er sich weder erlauben wollte, geschweige den konnte. Liebe machte schwach, etwas, was in seinem Geschäft praktisch einem Todesurteil gleich kam. Nur Menschen, die einem egal waren, konnten nicht gegen ihn verwendet werden. Aber war sie ihm wirklich völlig egal? Sie sollte es sein. Aber wenn man es genau betrachtete, war sie schon viel zu lange bei ihm. Vermutlich kannte sie ihn so gut wie sonst kein Mensch, außer vielleicht ihm selbst.

So wie sie ihn nicht ansah, so sah er sie auch nicht an. Er brauchte deutlich länger als ihm lieb gewesen wäre, bis ihm etwas einfiel, wie er auf Alys Worte reagieren konnte. Und selbst, als er sich dann zu etwas entschieden hatte, war er nicht wirklich zufrieden damit. „Aly … da hast du dir … echt den Falschen für ausgesucht.“ Das klang weitaus weniger locker, wie er sich das eigentlich vorgestellt hatte. Alys Worte hatten ihn erstaunlich tief getroffen. Tiefer, als er sich eingestehen wollte. Genauso wie ihre durchaus berechtigte Frage. Warum hatte er sie gerettet, warum hatte er sie nicht in der Gosse verrecken lassen? Eine Frage, die er sich bisher nicht gestellt hatte, weil er keine Antwort darauf wusste. Ein schwacher Moment vielleicht, geistige Umnachtung … oder Sehnsucht nach Familie, jemandem, der ihm dass zurückgab, was er freiwillig verlassen hatte. Nein, sicher nicht! Das passte nicht zu ihm, passte nicht in das Bild, welches er so mühsam von sich gezeichnet hatte.

Er hob seinen Blick, und sah sie nun wieder an. Was würde sie jetzt tun, jetzt, nachdem sie das, was sie vermutlich niemals hatte zugeben wollen, ausgesprochen hatte? Würde sie nun gehen wollen? Langsam griff er in seine Hosentasche und holte einen der beiden Schlüssel wieder zum Vorschein. Er legte ihn zwischen sich und sie auf die Couch. Er räusperte sich, um zu seinem gewohnten Tonfall zurückzufinden. „Dir steht … es frei zu gehen.“ Und dabei wollte er das nicht einmal.

Ein Schweigen breitete sich zwischen ihnen aus. Ein Schweigen womit sie nun nicht gerechnet hatte. Bis endlich Worte kamen die zwar schmerzten aber die sie eigentlich vermutet hatte „Da hast du dir … echt den Falschen für ausgesucht.“ Natürlich hatte sie das, das wusste sie selbst, dennoch konnte sie nichts für ihre Gefühle. Sie hatte sich diese weiß Gott nicht ausgesucht.

Und doch, hatte sie nur das Gefühl das seine Antwort zögerlich gekommen war? Sie kannte ihn wirklich langsam gut, doch so wie er sich im Moment gerade verhielt, war doch irgendwie untypisch für ihn. Sie hatte irgendwie mit einer anderen Reaktion gerechnet. Das er sie auslachen würde, das er sie als naiv und dämlich abstempeln würde, sie verspotten würde. Aber nichts dergleichen, einfach nur dieser eine Satz.

Langsam hob sie ihren Blick nun wieder und wischte sich schnell mit ihrer Hand über die Augen. Er sah irgendwie verändert aus, nichts war mehr von dem Zorn oder dem Spott zu erkennen, ja für einen winzig kleinen Augenblick hatte sie beinahe das Gefühl so etwas wie Unsicherheit zu erkenne, doch das konnte nicht sein, oder? Nicht bei Rave.

Als er nun den Schlüssel aus der Hose nahm und ihn zwischen sich und ihr auf die Couch legte sah sie kurz auf diesen, bevor sie bei seinen Worten wieder zu ihm sah. Er schien sie einfach nicht begriffen zu haben...oder er wollte sie nicht begreifen. Sie hatte nicht vor zu gehen. Er musste doch wissen, dass sie trotz seiner Aussage, nicht vor hatte ihn zu verlassen. "Willst du, dass ich gehe?" Wenn er das wollte dann würde sie gehen, wenn nicht...war das dann nicht so etwas wie eine kleine Bestätigung das sie ihm doch nicht egal war?

Nein, er wollte nicht, dass sie jetzt ging. Es verschiedenen Gründen. Andererseits konnte er das ja jetzt wohl schlecht zugeben. Die Show, die er da gerade abgezogen hatte, hatte schon genug an seinem Image gekratzt. Es war völlig unnötig sich einzureden, dass Aly nichts bemerkt hatte. Selbst ein Mensch, der ihn weniger gut kannte als sie es nun mal tat, hätte erkennen müssen, dass irgendetwas anders gewesen war.
„Nein .. ja, oder nein… was spielt das für eine Rolle?“ meinte er, während er ihr in die Augen sah. Zwing mich nicht, dir auf diese Frage eine ehrliche Antwort zu geben. Denn mehr als das, war er eben gesagt hatte, würde sie jetzt nicht bekommen. Sie würde das so annehmen müssen, würde sie jetzt weiter fragen, dann würde er weiter abblocken.

Er wünschte sich jetzt einen Drink, einen Scotch, am besten einen doppelten. Ihm gefiel die Situation, in die er sich gepresst sah, ganz und gar nicht. Er hatte nicht das Gefühl, als hätte er alles unter Kontrolle, und das war er nicht gewohnt, dass sich etwas seiner Kontrolle entzog. Ein Zustand, den er dringend ändern musste. Normalerweise wäre er jetzt zur Bar gegangen und hätte sich dort etwas zu trinken bestellt, Aly hätte er mitgenommen, aber er wusste nicht, ob Ezra nicht vielleicht da noch rumschwirrte. Nicht, dass er einer Konfrontation grundsätzlich aus dem Weg gehen wollte, aber er war gerade noch nicht ganz auf der Höhe. Zudem wollte er sich Ezra vornehmen, wenn er Aly weit weg wusste. Nicht, dass sie noch zu glauben begann, dass er das wegen ihr tat. Nein, das war vielmehr, weil Ezra ihn provoziert, nahezu herausgefordert hatte.
Die Konfrontation, die daraus folgte, war schon lange fällig gewesen, und jetzt hatten sie endlich einen Grund. Dass dieser Grund Aly hieß, spielte nur eine nebensächliche Rolle. Jedenfalls konnte er sich das einreden, wenn er das brennende Gefühl der Eifersucht ignorierte, welches er gespürt hatte, als er sie in seinen Armen gesehen hatte. Doch auch dafür ließ sich notfalls noch eine Erklärung finden. Immerhin war es Raves „Eigentum“ gewesen, an dem Ezra sich vergriffen hatte.

Auf der anderen Seite würde es sicherlich auch wieder Eindruck machen, wenn er mit Aly an seiner Seite zurück in die Bar kam. Einer Aly, die freiwillig mitkam, und nicht irgendwie den Eindruck machte, als hätte er ihr gedroht, sie geschlagen oder sonst etwas getan. Auch, wenn sie es irgendwie immer noch verdient hatte. Ein bisschen ruckartig stand er auf. „Komm, wir gehen was trinken.“ forderte er sie auf. Dass er sie bat, konnte sie nicht verlangen. Den einen Schlüssel lies er achtlos auf dem Sofa liegen, dann schritt er zur Tür, und schloss diese mit dem anderen auf, kurz sah er sich noch um, wollte sich vergewissern, ob sie ihm auch tatsächlich folgte. Dann trat er aus der Lounge.

Auch wenn seine Antwort alles andere als deutlich ausfiel so hatte sie doch das Gefühl das er nicht wollte dass sie ging. Und sie würde auch nicht gehen. Warum nur machte er sich eigentlich alles selbst so schwierig? Warum konnte er nicht einfach einmal offen irgendwelche Gefühle zeigen? Weil er Rave war...und Rave tat so was nicht. Ihr blieb nichts anders übrig als sich mit dieser Antwort, zumindest vorübergehend, zufrieden zu geben.

"Du wusstest doch genau das ich bleiben werde, nicht?" sie seufzte. Vermutlich war es ein Fehler gewesen ihm ihre Gefühle zu gestehen, hatte er nun doch etwas was sie nur noch mehr an ihn band. Und doch war sie irgendwie froh es ihm endlich gesagt zu haben, selbst wenn sich für ihn dadurch nichts ändern würde. So würde sie ihm in dieser Hinsicht zumindest nichts mehr vorspielen müssen.

Als er nun aufstand und einfach bestimmte das sie nun was trinken gehen sollte, blieb sie noch einen Moment sitzen. Eigentlich wäre sie nun lieber hier geblieben, oder nach Hause gegangen. Einerseits weil sie nicht unbedingt Lust darauf hatte in die Bar zurück zugehen, anderseits weil sie nicht darauf erpicht war Ezra zu sehen. Was würde er denken wenn er sie mit ihm sah? Aber im Grunde konnte ihr Ezras ja egal sein. Dennoch hatte sie im Moment einfach keine Lust auf eine erneute Konfrontation mit ihm.

Schließlich aber stand sie doch ohne Widerrede auf. Die Wirkung des Heroins, zumindest die euphorische, war gänzlich verflogen. Würde sie sich diese halt mit Alkohol zurückholen. "Ok“, meinte sie nur, beinahe schon wieder so brav wie die alte Aly und folgte ihm runter in die Bar.

Zufrieden bemerkte er, dass Aly ihm widerstandslos folgte. Auf dem Gang verlangsamte er seine Schritte solange, bis sie mit ihm auf einer Höhe war. Einen Moment lang spielte er mit dem Gedanken, Aly den Arm um die Taille zu legen. Natürlich um Ezra zu zeigen, dass sie nur ihm gehörte. Aber aus unterschiedlichen Gründen verwarf er den Gedanken wieder und tat es nicht. Als sie in den Hauptraum traten, zuckte sein Blick blitzschnell durch den ganzen Raum, aber nicht ohne Genugtuung stellte er fest, dass Ezra nicht zu sehen war. Weder an der Bar, noch an sonst einem Ort, den er hatte überblicken können.
Allerdings war es an der Bar recht voll, und Rave verspürte gerade wenig verlangen, sich zwischen die Menschen zu stellen. Als schwenkte er kurz vor der Bar ab, und steuerte nun auf die Sitzecke am Rande des Raumes zu.

Als er einen freien Platz erspäht hatte, der ihm zusagte, steuerte er darauf zu. Er ließ Aly den Vortritt und setzte sich dann selbst auf die schwarze Ledercouch. Mit einem ungeduldigen Winken machte er eine Bedienung auf sich aufmerksam. Als das Mädchen heran geeilt kam, bestellte er sich den doppelten Scotch und ließ Aly dann etwas bestellen, sofern sie wollte. Als er der Kellnerin kurz mit den Blicken folgte, ohne einen bestimmten Grund, blieb sein Blick kurz an Elly hängen, die ihn von der Bar er zu beobachten schien. Er wandte den Blick wieder ab, was interessierte es ihn schon, was Elly nun über ihn dachte. Falls Elly überhaupt dachte, was er manchmal stark bezweifelte. Nicht in jedem hübschen Köpfchen steckte auch Hirn. Unwillkürlich drehte er sich wieder zu Aly um.

Rave hatte Aly den Vortritt gelassen und so setzte sie sich nun, Zufall oder auch nicht, auf eben diesen Platz auf dem sie ein paar Stunden zuvor noch mit Ezra gesessen hatte. Sie wartete darauf das Rave bestellte und schloss sich dann seiner Getränkewahl an. Als die Kellnerin zurück zur Bar stöckelte sah sie ihr kurz ebenso nach wie Rave wobei sie sah wie dessen Blick auf Elly fiel. Ebenfalls eine Bedienung hier. Aber, wie sie fand, einer der wenigen die auch etwas in ihrem Köpfchen hatte. Sie seufzte als sie sah wie Rave sie länger als ihr lieb war ansah. Aber was sollte sie machen?

Leicht frustriert nahm sie ihre Zigaretten raus und steckte sich eine an als ihr Blick auf die Zeitung, die immer noch vor ihr auf dem Tisch lag, fiel. Sie stutzte. Es war nur ein kleiner Abschnitt der ihre Aufmerksamkeit erregte. Doch was sie nun las, lies sie immer bleicher werden:

Suizid oder Mord?

NY- Gesternabend wurde im Central Park die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wie die Polizei berichtet war die Todesursache der jungen A.C.* eindeutig eine Überdosis. Allerdings ist unklar ob es sich hierbei um einen Suizid oder um Mord handelt. Eine Bekannte hatte laut Polizei ausgesagt, dass A.C.* sich mit einer Freundin treffen wollte welche sie von der Straße holen wolle. Sie sagte weiter aus, dass sie sich sicher sei, das A.C.* keinerlei Selbstmordgedanken gehegt hatte obwohl sie scheinbar seit Jahren schon drogenabhängig war und man sie in der Drogenszene kannte. Auffallend war zudem, das Spuren einer Gewaltanwendung an ihrem Körper gefunden wurden, was den Verdacht erhärtet, dass sie ermordet wurde. Die Polizei versucht nun die besagte Freundin zu finden, mit der sich A.C.* treffen wollte. Zudem ruft sie die Bevölkerung auf, sich bei ihnen zu melden, falls jemandem zwischen 22 Uhr und 24 Uhr etwas Merkwürdiges im Central Park aufgefallen ist.
*Name der Redaktion bekannt

Langsam ließ Aly die Zeitung sinken. Sie hatte das Gefühl als ob sich alles um sie drehen würde. A.C.... Alex Carter. Mein Gott...warum nur hatten sie sich nicht für gestern verabredet? Aber wer hatte sie...nein sie wollte nicht einmal daran denken. Es war ihre Schuld. Hätten sie sich eher verabredet, wäre Alex nun bei ihnen und nicht...tot. Tot...Alex ihre einzige richtige Freundin die sie je hatte. Das durfte einfach nicht sein...das konnte nicht sein. Sie hob die Zeitung erneut, las den kurzen Artikel wieder und wieder. Doch es änderte sich nichts daran. Alex war tot. Und die Polizei suchte sie. Sie sah kurz Zu Rave und stand dann auf, „Entschuldige mich...kurz.“

Sie wusste nicht wie, aber irgendwie brachten ihre Beine sie bis zur Toilette. Doch kaum war sie in dieser, sank sie der Wand entlang auf den Boden, stützte ihren Kopf in ihre Hände und wurde sofort von einem heftigen Weinkrampf geschüttelt. Die Tränen flossen ihr über die Wangen und es war ihr egal, dass ihr Make Up dabei total verschmierte. Erst nach einer Weile beruhigte sie sich langsam wieder. Versuchte es zumindest. Und schließlich rappelte sie sich wieder, an der Wand abstützend, auf. Sie würde mit Rave sprechen müssen, wenn die Polizei sie wirklich suchte... allerdings…vielleicht wäre es besser ihm vorerst nichts davon zu erzählen. Vielleicht würde die Polizei sie ja auch gar nicht finden. Immerhin, es war nichts davon in der Zeitung gestanden das sie wussten mit wem genau sich Alex treffen wollte. Nein sie würde ihm nichts erzählen. Zumindest noch nicht.


Langsam schloss sie die Tür zur Toilette wieder auf und sah sich im Raum um. Es schien niemand hier zu sein. Gut. Sie hatte keine Lust auf irgendwelche Erklärungen. Sie ging zum Waschbecken und spritze sich etwas kaltes Wasser ins Gesicht, dann versuchte sie mit etwas Schminke, den Schaden den die Tränen angerichtet hatten wieder zu beheben, bevor sie so gefasst wie möglich wieder zurück zu Rave ging. Nicht allerdings vorher bei der Bar halt zu machen und sich einen doppelten Scotch rein zuziehen. Langsam hatte sie das Gefühl wieder etwas ruhiger zu werden auch wenn ihre Hände immer noch zitterten und sie sich zusammennehmen musste um nicht wieder los zu heulen. Stumm setzte sie sich wieder neben Rave, zündete sich eine Zigarette an und starrte einfach nur geradeaus.

Aly rauchte zuviel. Überhaupt … Aly nahm zu viele Drogen … es wurden immer mehr. Und er besorgte sie ihr. Das war Teil ihres ungeschriebenen Vertrages. Und sie trank auch zuviel. Das waren alles Laster, von denen er sich frei sprechen konnte. Er rauchte selten, nahm keine Drogen und trank auch nie soviel, als dass es ihm zu sehr in den Kopf steigen würde. Jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit, zu großes Risiko.
Er seufzte leise, und starrte gedankenverloren vor sich hin, während Aly völlig fasziniert von der Zeitung, welche auf dem Tisch lag zu sein schien. Zu hause las er hin und wieder auch schon einmal Zeitung, aber eher seltener. Seiner Meinung nach standen dort viel zu viele schlechte Nachrichten drin. Aber gerade die sollten es ja eigentlich sein, die ihn interessierten. Denn letztendlich verdiente er auch damit sein Geld. Drogen, Mädchenhandel … keine Schlagzeilen für den fröhlichen Guten Tag Anzeiger.

Er schreckte aus seinen Gedanken auf, als sich Aly auf einmal stammelnd entschuldigte. Mit hochgezogenen Augenbrauen sah er ihr nach. Was war denn das jetzt? Es dauerte nicht allzu lang, bis im die Idee kam, dass es vielleicht mit der Zeitung zu tun haben könnte, beziehungsweise vielmehr mit dem Inhalt. Aber es waren zu viele große und kleine Artikel auf der Seite, als dass er gewusst hätte, welcher jetzt genau Alys merkwürdige Reaktion hervorgerufen hatte. Aber er kam zu dem Schluss, dass er das wohl besser herausfinden sollte. Denn wenn es eine Angelegenheit war, die in den Medien stand, dann wollte er lieber darüber bescheid wissen, auch wenn es sich letztendlich vielleicht nur um eine Lappalie handelte.

Nur durch Zufall sah er, wie Aly nach einer Weile zurückkam. Er sah grad aus Langeweile zur Bar, als er ihrer gewahr wurde, wie sie sie eben genau dort einen Drink in sich hineinschüttete. Wortlos kam sie anschließend zurück und setzte sich wieder auf ihren Platz. Als sie sich direkt wieder eine Zigarette anzündete war wohl klar, dass sie nicht vorhatte, ihm irgendetwas mitzuteilen. Er warf ihr einen scharfen Blick zu, erkannte, dass sie immer noch ziemlich aufgewühlt zu sein schien, vermutlich sogar geweint hatte. Er griff nach seinem Glas, welches die Bedienung mittlerweile gebracht hatte, und trank bedächtig einen Schluck, allerdings ohne sie aus den Augen zu lassen.

Und nur, weil heute Abend sowieso alles irgendwie komisch war, verzichtete er darauf, jetzt sofort auf der Stelle herauszufinden, worum es genau ging. Er beschränkte sich auf einen Kommentar am Rande. „Wenn es etwas wäre, was für mich wichtig ist, dann gehe ich davon aus, dass du es mir sagen würdest.“ stellte er fest, wobei auch eine kleine Frage darin mitschwang. Grundsätzlich glaubte er das wirklich, aber Aly war halt eine Frau, und bei Frauen konnte man sich nie ganz sicher sein. „Vielleicht sollten wir nach Hause gehen.“ Genug für einen Abend.

Ihr Blick war zwar starr auf die Bar gerichtet, doch was dort vor sich ging sah sie nicht. Zu sehr waren ihre Gedanken bei Alex. Und so sehr sie auch versuchte ruhiger zu werden, sie schaffte es einfach nicht. Selbst der Drink hatte nicht geholfen. Immer wieder kreisten ihre Gedanken um das Warum. Wieso ausgerechnet Alex. War es ein Zufall? War sie einfach zur falschen Zeit am falschen Ort? Oder war es ein willkürlicher Mord? Denn dass es Mord war davon war sie überzeugt. War es vielleicht sogar jemand aus ihrem Umfeld der nicht wollte dass sie sich trafen? Aber weshalb? Jeder der sie kannte, wusste das sie mit niemandem über irgendwelche Informationen, die sie hier oder Zuhause über Rave oder seine Geschäfte aufschnappte, aus plaudern würde. Erstens weil sie in dieser Beziehung einfach loyal war und zweitens weil sie Raves Geschäfte meistens nie groß interessierten. Und das Alex ihr irgendetwas mitteilen wollte, das konnte sie sich auch nicht vorstellen. Sicher Alex kannte sich gut aus in dieser Szene, aber im Endeffekt war sie auch nie mehr als ein Straßenjunkie gewesen, so hart dies auch klingen mochte. Warum also?

Erst als Rave sie ansprach, wandte sie ihren Blick wieder langsam ihm zu. War es etwas was wichtig für ihn war? Sie war sich nicht sicher, eigentlich ging es mehr um sie. Aber war es nicht auch so das, was sie betraf, auch ihn betraf? Konnte sie ihm vorenthalten dass man nach ihr suchte? Würde man sie denn tatsächlich finden - was sie zwar nicht annahm, aber man wusste ja nie - würde dann der Verdacht nicht automatisch auf sie oder Rave fallen?

Sie kaute auf ihren Lippen, nahm dann ihr Glas, welches die Bedienung in der Zwischenzeit gebracht hatte, und leerte dieses, wie schon das vorige an der Bar, in einem Zug aus. Ja sie wollte nach Hause, wollte sich am liebsten im hintersten Winkel des Schlafzimmers verkriechen, und sie wusste, sie würde es Rave doch sagen, oder besser zeigen müssen was passiert war. Stumm griff sie wieder zu der Zeitung und hielt sie ihm hin. Mit dem Finger deutete sie auf den kleinen Abschnitt, "Hier..."

Stirn runzelnd betrachtete er sie, biss sie schließlich mit ihrem Finger auf einen kleinen Artikel in der Zeitung deutete. Rave griff danach und las das kurze Textstück aufmerksam durch. A.C. Er kramte in seinem Gedächtnis danach, kannte er eine Mädchen, welches die Initialen A.C. hatte? Unwahrscheinlich, laut Zeitungsartikel war das Mädchen ein Junkie gewesen, vielleicht so jemand wie Aly es gewesen war. Er hatte so gut wie nichts mit den Endkonsumenten der Drogen zu tun, die er besorgte. Dafür verabscheute er die abgewrackten Menschen, sofern man sie denn nach langem Drogenkonsum noch so nennen mochte, viel zu sehr. Er trat nur mit den Leuten in Kontakt, die die Drogen schließlich auf der Straße vertickten, manchmal nicht mal dass, sondern mit anderen Bossen von kriminellen Gruppierungen, die den Stoff dann an ihre Dealer verteilten. Trotzdem war auch er es, der sozusagen mit dem Tod handelte, dem Tod auf Raten.

Ein wenig irritierend mochte diese Einstellung, für einen der bekanntesten Drogenhändler sein, aber Rave war in diesen Dingen eben eigen. Genauso verabscheute er auch Gewalt gegenüber Frauen, obwohl er auch bei Mädchenhandel mitmischte, was letztendlich mit viel Gewalt zu tun hatte. Aber nur, weil er damit seinen Lebensunterhalt verdiente, musste er es ja nicht lieben. Jedenfalls nicht alles, denn er konnte durchaus von sich behaupten, mit seinem Leben zufrieden zu sein.

Alex. fiel es ihm plötzlich ein. Hatte Aly nicht mal von einer Alex erzählt, bei der sie eine Zeit lang gewohnt hatte? Tja, wenn dem so war, dann war der Zeitungsartikel für Aly also eine schlechte Nachricht. Immerhin hatte sie dann so was wie eine Freundin verloren. Und genau aus solchen Gründen hatte Rave keine Freunde, keine Menschen, die ihm Nahe standen. Viel zu nah stand der Sensemann, heimtückisch lauerte er überall.
Aber jetzt war weniger Alys Trauer sein Problem, sondern vielmehr der Hinweis der Polizei, dass sie eine Freundin von A.C. suchten, mit der diese sich hatte angeblich treffen wollen. War Aly diese Freundin? Und wenn, was bedeutete das für ihn? Wenn Aly vorhatte, sich bei der Polizei zu melden, dann stellte sie ein Risiko für ihn da.

Er hatte nicht so große Sorge, dass sie etwas über ihn ausplauderte, aber bei einem Mord würde die Polizei Nachforschungen anstellen, und was dabei herauskam war unter Umständen schlecht. Auch, wenn Rave noch bezweifelte, dass es sich tatsächlich um Mord handelte. Es verging kein Tag, an dem sich nicht mindestens einer dieser Junkies einen goldenen Schuss verpasste. Nein, Aly durfte nicht zur Polizei gehen. Seine Miene hatte sich verfinstert, und als er die Zeitung wieder bei Seite legte, sah er nicht mehr wirklich zufrieden aus. „Du wirst nicht zur Polizei gehen. Und du wirst dich von sämtlichen Orten fern halten, an denen du mit Alex in Verbindung gebracht werden könntest. Es geht doch um sie, oder nicht?“ Er wusste nicht, ob Aly damit einverstanden sein würde. Frauen hatten die Angewohnheit, bei so etwas sehr sentimental zu reagieren. Aber zur Not würde er Aly anbieten, seine Beziehungen spielen zu lassen, um etwas über Alex Tod herauszufinden.

Wieder saß sie nur stumm da während Rave den Artikel las. Außer dem Klick des Feuerzeugs welches sie benutze um sich eine erneute Zigarette anzuzünden, kam kein Laut von ihr. Sie sah ihn an, versuchte etwas aus seiner Mine zu lesen. Doch sie konnte nichts erkennen, zumindest nicht so lange er las.

Doch je länger sie ihn ansah, und je langer er da saß und nichts sagte, nur die Zeitung fixierte, um so mehr bekam sie Angst das er sie wegschicken würde. Immerhin war sie nun eine Gefahr für ihn. Und erst als er sie endlich wieder ansprach, entspannte sie sich wieder etwas. Er schickte sie nicht weg, doch er verlangte von ihr zu keinem der Orte zu gehen, die sie mit Alex in Verbindung brachte. Natürlich würde sie nicht zur Polizei gehen. Das wäre das letzte was sie machen würde. Aber sie musste raus finden was mit Alex geschehen war. Das war sie ihr einfach schuldig.

"Ja Alex..." sie schluckte weil sie fühlen konnte wie, nun beim aussprechen ihres Namens, ein erneuter Kloß in ihrem Hals hochstieg. Sie senkte ihren Blick leicht und blinzelte um die Tränen, die ebenfalls drohten erneut aus ihren Augen zu laufen, zu unterdrücken. Dann sah sie ihn wieder vorsichtig an, "Ich werde nicht zur Polizei gehen, ich verspreche es..." das sie allerdings nicht auf eigene Faust versuchen würde herauszufinden was passiert war, das konnte sie nicht versprechen. Doch sie würde schon vorsichtig genug sein. Würde nichts riskieren was Rave schaden könnte. Erneut schluckte sie kurz und sie wünschte sich sie hätte noch einen Drink mit dem sie den Kloß runterspülen konnte. Doch ihr Glas war leer und sie wollte sich nicht noch einen Drink bestellen. Sie wollte nur noch nach Hause...

Nein, Nachforschungen anstellen würde er so oder so, er wollte sich keine Nachlässigkeit erlauben. Zu wertvoll war ihm seine Freiheit, als dass er sie wegen einer übersehenen Kleinigkeit verlieren wollte. Und als positiven Nebeneffekt, würde er Aly damit vermutlich der Ungewissheit über das Schicksal ihrer Freundin nehmen. Solche Ungewissheiten über das Schicksal geliebter Menschen konnte einen auf die Dauer wirklich fertig machen. Aber das war nichts, was Rave jemals eingestehen würde, weder anderen gegenüber, noch sich selbst. Genauso wenig, wie er darüber sprechen würde, dass er sich in regelmäßigen Abständen über den Zustand seiner Familie informierte. Etwa zweimal im Jahr. Mehr war, seiner Meinung nach, beim besten Willen nicht drin.

Missvergnügt runzelte er die Stirn. Der ganze Abend war letztendlich beschissen gewesen. Erst das erfolglose Gespräch mit Jesse, dann Ezras dreckige Pfoten an Aly, die Tatsache, dass sie nun auch noch polizeilich gesucht wurde … und tja, dass sie ihm ihre Liebe gestanden hatte. Eigentlich eine Nichtigkeit, etwas, worüber er müde lachen sollte, um sich dann nicht länger darüber Gedanken zu machen – so zumindest die Theorie. Er griff in seine Hosentasche, holte sein Handy heraus und wählte eine Nummer.
Als sich eine Stimme meldete, sprach er ein paar halblaute Worte, legte dann auf und steckte das kleine schwarze Ding wieder zurück. Dann leerte auch er sein Glas. Während er einen Schein unter den Aschenbecher schob, erhob er sich von seinem Platz. „Komm, wir gehen.“

Es war bereits spät, oder schon wieder früh, und es gab wohl kaum etwas, was diese Nacht noch retten konnte. Außer vielleicht, wenn Jesse plötzlich ankäme, um ihm ein Angebot zu machen … aber obwohl, nein, da war er auch nicht mehr in Stimmung zu. Und das lag mit ziemlicher Sicherheit auch an Aly. Kaum zu glauben, aber wahr.
Er seufzte leise, während er mit ihr auf den Ausgang zusteuerte. Am Telefon hatte er den Shuttleservice des Hotels angerufen, in dem er als Dauermieter wohnte, denn er hatte zum selber fahren zuviel getrunken. Und genau aus diesem Grund, war er auch gar nicht mit seinem Wagen her gekommen. Allerdings mussten sie so noch ein paar Schritte laufen, da sich Rave so gut wie nie direkt vor dem Club abholen ließ.
25.5.09 21:09
 


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